Doku und Vortag zu Ökologischer Landwirtschaft und Ernährungssouveränität auf Kuba am 26.05. im ORH

„Tierralismo“
Filmvorführung und Vortrag
(Kuba, 2013), von Alejandro Ramírez Anderson.
Dokumentarfilm, 50 Min., OmeU
 
Anfang der 1990er Jahre stand Kuba wirtschaftlich vor einem regelrechten Kollaps. Die geopolitischen Veränderungen in Ost- Europa hatten zur Folge, dass die Insel ihre wichtigen Wirtschaftspartner verlor. Allgemein bezeichnet man diese Zeit als „periodo especial“. Aufgrund des Mangels an Nahrungsmitteln, Pestiziden, Kunstdünger u.ä. entstanden staatlich geförderte und private Initiativen, die einen grundsätzlichen Wandel hin zu einem nachhaltigen Anbau von Gemüse und Obst einleiteten. Städte wie Havanna und Villa Clara werden heute zu gut 70 % mit Gemüse aus städtischer Landwirtschaft – sprich durch Anbau in privaten Gärten, Familienbetrieben oder Kooperativen – versorgt. Durch Förderung von urbaner Landwirtschaft, Kooperativen sowie privater Landwirtschaft und Familienbetrieben sollen die Nahrungsmittelimporte gesenkt und absehbar eine Nahrungsmittelsouveränität erreicht werden.
Anhand der erfolgreich funktionierenden Kooperative „ViveroAlamar“ in Alamar (Havanna) stellt Ramírez ein Konzept  des urbanen ökologischen Gemüseanbaus vor, das mittlerweile Vorbildcharakter für andere Kooperativen in Kuba gefunden hat.
 
Neben dem Film wird es an dem Abend einen kurzen erläuternden Vortrag des kubanischen Agraringenieurs Fernando R. Funes-Monzote geben.
 
Am 26. Mai im Oscar-Romero-Haus (Heerstraße 205; 53111 Bonn) um 19.30 Uhr auf dem Dachboden.
 
Wir freuen uns auf euren Besuch!
 
Grüße aus dem Romero-Haus

Filmabend: „A blooming business“

„A blooming business“ (Engl./Suaheli mit deutschen Untertiteln)
Für Dienstag, den 29. April, 20 Uhr laden wir alle Interessierte herzlich zur Vorführung des Dokumentarfilms „A Blooming Business“ ins Oskar-Romero-Haus in der Bonner Altstadt ein.
Der Film aus dem Jahr 2009 widmet sich der Thematik europäischer Blumenimporte aus Ostafrika.
Regisseur Ton van Zantvoort zeichnet darin die Komplexität des industrialisierten Blumengeschäfts anhand der Geschichten insbesondere dreier kenianischer Arbeiter in einer der Blumenfarmen am Naivasha-See im südlichen Kenia nach, die er für seinen Film über mehrere Monate begleitete.
Für weitere Informationen zum Film siehe: http://www.newtonfilm.nl/blooming_business/

Näh-café am Samstag 26.04!

Liebe näh-, strick-, häkel- und reparaturwütigen Menschen,
wir laden zum Näh-Café! Am Samstag 26.04. ab 13 Uhr findet ihr uns im gemütlichen Oscar-Romero-Haus Garten (oder Keller falls schlechten Wetter) mit einem veganen Kuchenbuffet. Bringt eure Stricksachen, kaputten oder zu langen Hosen und sonstigen Sachen mit und/oder macht euch mit uns einen schönen Nachmittag in netter Atmosphäre. Über vegane Kuchenspenden freuen wir (und ihr) euch besonders!

Nähcafé

Film-Abend: „Hambacher Forst“

Film-Abend im Oscar-Romero-Haus, Dienstag, 22.04., 20 Uhr auf dem Dachboden
Menschen von der Besetzung präsentieren den neuen Film über den Hambacher Forst.
Besonders interessant auch für Menschen, die überlegen demnächst dort hinzufahren und vorher gerne ein Einblick bekommen würden.
„Hambacher Forst“
Ein paar Hände voll Aktivist_innen gegen Hundertschaften von
Staatsschützer_innen & und einen Riesenkonzern, ein Wald voller Barrikaden
und Baumhäuser?
Klingt wie ein guter Film … und der ist jetzt da!
In 40 Minuten werden wahre Ausschnitte aus der Geschichte der Besetzungen
in und um den Hambacher Forst gezeigt.
Ein Leben zwischen Barrikaden- & Lehmofenbau, Klettern & Vergraben.
Wald- & Wiesenromantik aus der mensch auch oft genug wieder herausgerissen
wird. Der unermüdliche Versuch Staat & RWE einen Strich durch die
Rechnung zu machen, sowie einen Raum für ein neues Miteinander zu
schaffen, in dem Menschen nicht für den Profit einiger Wenige, aus ihren
Häusern vertrieben werden & ein wunderschöner alter Wald ebendies bleiben
kann.
RWE den Stecker ziehen!
Hambi bleibt!

Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes am 17. April 2014 in Bonn

 

Wir treffen uns

am 15. April ab 12 Uhr zur Aktionsvorbereitung.

U.a. Samenbonbons einpacken. Flyer + Infos gestalten. Bantam-Mais eintüten. Das Abendprogramm für den 17.4. vorbereiten.

Ort: Oscar-Romero-Haus

am 17. April zum Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes.

12.00 Uhr: Innenstadtaktion

Treffpunkt ist das Beethoven-Denkmal auf dem Münsterplatz.

Stadtspaziergang mit Schubkarren. Wir verteilen Samenbonbons, Jungpflanzen und Infomaterial.

16.00 Uhr: Flash Mob – Garten aus Kreide

Ort ist die Vivatsgasse/Ecke Sternstraße, Nähe Friedensplatz. Aktionsfläche ist der Boden rund um die Bäume, die dort gepflanzt sind.

Punkt 16 Uhr beginnen wir wie zufällig dort Gemüse zu malen und lassen so einen symbolischen Gemeinschaftsgarten entstehen. Zack – und wieder weg.

Bringt Kreide und Accessoires mit!

18.00 Uhr: bunter Abend zum Thema Ernährungssouveränität und Landwirtschaft im Oscar-Romero-Haus

Mit Infoständen und Plakaten: Initiativen aus Bonn stellen sich vor.

Saatgut-Börse: Offenes Tauschen, verschenken, sich austauschen. Bantam-Mais, Terminkalender, Diashow… + Raum für Ideen. Alle sind herzlich eingeladen, Ideen einzubringen, mitzugestalten und anzupacken.

19.30 Uhr: thematisches Kino

Gemütlichen Filmabend auf dem Dachboden des Oscar-Romero-Hauses.

20.00 Uhr: Vokü im Garten und gemeinsamer Ausklang

Widerstand ist fruchtbar!

 

Umsonstmarkt am 5. April (Samstag) auf den Frankenbadplatz

Viele hier besitzen zahlreiche Dinge, die sie selber nicht mehr nutzen, die aber eigentlich noch gebrauchsfähig sind. Bei uns in den Regalen verstauben sie nur, während andere genau dieses Teil vielleicht gerade benötigen.

Die Idee des Umsonstmarktes ist einfach: Kommt mit eben diesen Sachen vorbei und stellt sie anderen kostenlos zur Verfügung. Oder kommt vorbei und sucht nach Dingen, die ihr nutzen wollt.

Vielleicht habt ihr aber gerade ja keine Gegenstände, die ihr weitergeben möchtet und sucht auch nichts, aber ihr habt trotzdem Lust vorbei zu kommen? Vielleicht habt ihr ja Fertigkeiten, mit denen ihr anderen helfen wollt oder die ihr gerne weitervermitteln wollt?

Oder ihr habt Lust Kaffee, Kuchen oder andere Leckereien mitzubringen?

Falls ihr gerne einen Tisch für eure Sachen hättet, aber selber keinen mitbringen könnt, schreibt vorher eine E-mail an info@oscar-romero-haus.de,  dann versuchen wir uns darum zu kümmern.

Wann? 5.April 2014   ab 13 Uhr

Wo? Auf dem Frankenbadplatz

Kneipe und Vokü am Donnerstag 4. April ab 19Uhr!

kneipenkaninchen

Jeden Donnerstag findet im Oscar-Romero-Haus ab 19.00 Uhr ein Kneipen-Abend statt. Jeden zweiten davon gemeinsam mit der Vokü (Volksküche = es gibt Essen für alle). Im Winter bei knisterndem Feuer im Keller und jetzt im Sommer bei gutem Wetter unter der bunten Lichterkette draussen im Garten.

Immer gibt es Bier, Limo und Snacks, solange es kalt ist ein knisterndes Feuer im Kamin und manchmal ein Thema für den Abend inkl. passender Musik und passendem Essen (alles wie immer vegan).

Wie viel ihr für die Getränke bezahlen wollt bestimmt ihr hierbei selbst, so dass auch Leute mit schmalem oder ganz ohne Geldbeutel nicht ausgeschlossen werden. Eigene Getränke können selbstverständlich auch mitgebracht werden.

Falls ihr einen Abend zu einem Thema organisieren wollt, eine Infoveranstaltung machen oder mit einer (kleinen) Band auftreten wollt, sprecht uns an oder schreibt eine email an kneipeundso[at]oscar-romero-haus.de.

Kommt vorbei!
Wir freuen uns auf Euch!
Eure Kneipencrew!

Workshop zu PC-Verschlüsselung am Do. 3.4. um 18Uhr

PC-Verschlüsselung – Wie funktioniert das eigentlich?!

Am Donnerstag, den 3.4.2014 um 18Uhr, findet ein kleiner praktischer Workshop zum Thema PC-Verschlüsselung statt.

Wer hat, bringt am Besten den eigenen Laptop mit, damit wir direkt gemeinsam Programme, wie z.B. PGP einrichten können.

Neben dem Einrichten und Umgang mit den Programmen selber, wird auch noch ein kleinwenig theoretisches Hintergrundwissen vermittelt.

Wenn ihr kommen wollt, schreibt am Besten einfach kurz eine Mail an info@oscar-romero-haus.de, damit wir besser einschätzen können, wie viele wir sein werden.

(Natürlich könnt ihr auch gerne vorbeikommen, wenn ihr keinen eigenen Laptop habt und auch, wenn ihr vorher nicht dran gedacht habt, eine E-mail zu schreiben!)

Anschließend startet wie gewohnt die Vokü um 20Uhr.

Filmvorführung „Workers“ am Dienstag 1. April, 20Uhr

Am Dienstag 1. April (es ist kein Schärtz!) um 20Uhr zeigen wir wieder ein Film auf unseren Dachboden, und zwar diesmal „Workers“, ein Spielfilm. Hierunter findet ihr eine kleine Beschreibung. Wir sehen uns dann!

Workers-DE-Poster

Rafael (Jesús Padilla) putzt seit 30 Jahren in einer Glühbirnenfabrik in Mexiko. Für den letzten Tag vor der Rente kauft er sich extra neue Schuhe. Doch sein Vorgesetzter macht dem zurückhaltenden Mann einen Strich durch die Rechnung: Rafael sei zwar ein fleißiger und verlässlicher Arbeiter, aber weil er aus El Salvador stamme und somit illegal in Tijuana sei, habe er kein Recht auf Rente. Er dürfe stattdessen gnädigerweise weiterarbeiten… Auch Rafaels Ex-Frau Lidia (Susana Salazar) hat es nicht leicht. Sie ist eine von sieben Hausangestellten einer reichen Mexikanerin im Rollstuhl, die ihr Leben ihrem Rennhund Prinzessin widmet. Prinzessin frisst aus goldenen Näpfen und ruht auf einem Samtkissen. Seit 30 Jahren sorgt Lidia Tag und Nacht für die Hündin und ihr schwer krankes Frauchen. Als die alte Dame stirbt und ihr Vermögen dem Hund vermacht, ändert sich für Lidia erst einmal wenig. Aber ein Hund als „Arbeitgeber“ gibt ihr ernsthaft zu denken…

Regie José Luis Valle

Mexiko/Deutschland, 2013, 120 Minuten

Spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

27. März um 18 Uhr – Treffen zur Vorbereitung des Tages des kleinbäuerlichen Widerstandes

Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes

am 17. April 2014 in Bonn

Am 17. April 1996 wurden in der Stadt Eldorado dos Carajas im Norden Brasiliens 19 Aktivisten der Landlosenbewegung MST (Movimiento dos Trabalhaderos Rurais Sem Terra) von Polizeikräften ermordet. Mitglieder von La Via Campesina*, die sich gerade zu ihrer zweiten internationalen Konferenz in Mexiko versammelten, antworteten mit dem Marsch auf die brasilianische Botschaft und riefen den 17. April zum internationalen Tag des Widerstands und der Aktion gegen alle Formen von Unterdrückung der ländlichen Bevölkerung aus.

Seither gibt es jedes Jahr am 17. April Aktionen, Landbesetzungen und vieles mehr. Ob sie gegen Freihandelsabkommen oder Gentechnik kämpfen, ob sie für Ernährungssouveränität oder Klimagerechtigkeit eintreten, den Mitgliedern von Via Campesina und denjenigen, die sich mit ihnen solidarisieren, geht es am 17. April darum, lokale Kämpfe mit dem Protest gegen globale Landwirtschaftspolitiken zu verknüpfen, gemeinsam Alternativen (weiter) zu entwickeln und zu leben, sowie für bäuerliche Rechte einzutreten.*

http://www.wildheartpermaculture.co.uk/wp-content/uploads/2011/07/RTF1.jpgUnd zwar weltweit. Und auch in Bonn.

 

Wir treffen uns

am 27. März um 18 Uhr

im Oscar-Romero-Haus zum Samenbomben bauen und Pläne schmieden. Um uns auszutauschen und Ideen zu sammeln. Was können und wollen wir in Bonn machen?

 

am 15. Aprilzur weiteren Vorbereitung. Evtl. auch zur inhaltlichen Auseinandersetzung.

Und um Pläne zu verfeinern.  

 

am 17. April zum Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes.

Es soll eine Innenstadtaktion mit Saatgut, Samenbomben und Flyern geben. Was noch, wann, wie und wo? Werden wir bei den Treffen davor besprechen.

Widerstand ist fruchtbar!

* http://www.viacampesina.org/en/index.php/actions-and-events-mainmenu-26

* http://17april.blogsport.eu/2012/03/22/land-denen-die-es-bewirtschaften/